Alarmstufe 2 Übung

Am Donnerstag, den 13. Juni, fand in unserem Pflichtbereich eine Übung mit den Feuerwehren der Alarmstufe 2 statt. Übungsannahme war ein Brand eines landwirtschaftlichen Objektes mit vermissten Personen. Da uns bekannt ist, dass die Wasserversorgung in diesem Gebiet sehr schlecht ist, wurde das Hauptaugenmerk der Übung auf die Wasserversorgung gelegt.

Um 19 Uhr wurden die Feuerwehren der Alarmstufe 1 alarmiert. Nach und nach trafen die Feuerwehren St. Pantaleon, Wildshut, Trimmelkam und die BTF EnergieAG am Übungsobjekt in Stadl ein. Sofort wurde mit einem ersten Angriff begonnen und die umliegenden Objekte geschützt. Parallel dazu wurde mit dem Aufbau der Zubringleitung begonnen.

Um 19:10 Uhr wurde dann die Alarmstufe 2 alarmiert. Unverzüglich rückten die Feuerwehren Franking, Hackenbuch, Haigermoos, Ostermiething und Ernsting aus. Die eintreffenden Fahrzeuge wurden von Lotsen eingewiesen und bekamen vom Einsatzleiter der Übung, HBI Schneider Christian, die Einsatzaufträge.

Es wurde eine Zubringleitung vom Löschteich Steinwag zum neben dem Brandobjekt liegenden Löschbehälter mit einer Länge von circa 1300m gelegt. Dieser Löschbehälter diente als Erstangriff und Puffer. Weiters wurde von der Moosach eine weitere Zubringleitung mit einer Länge von circa 800m zum Löschteich Steinwag gelegt, um diesen zu versorgen.

Die Übung brachte wichtige Erkenntnisse, die von uns nochmals besprochen und aufgearbeitet werden. Die Feuerwehr St. Pantaleon war mit 3 Fahrzeugen und 24 Mann/Frau im Einsatz. Insgesamt nahmen an der Übung 9 Feuerwehren mit 17 Fahrzeugen 113 Mann/Frau teil.

Fotos: FF St. Pantaleon